Von Focus
bis Feinschme­cker …

Als ich 1991 an der Johann Wolfgang von Goethe Universität
in Frankfurt mein Staatsexamen machte, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal als Top-Mediziner im Magazin Focus landen würde. Und das lag nicht nur daran, dass der Focus erst 1993 gegründet wurde …
Aber der Reihe nach: Nach dem Staatsexamen
1991 war ich zwei Jahre in der Alzheimerforschung tätig – als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuropathologie.
1993 – 1995 war ich als Zahnarzt in Mannheim und Aschaffenburg angestellt.
Seit 1995 bin ich in eigener Praxis in Lampertheim niedergelassen.
Seit 1996 widme ich mich schwerpunktmäßig der Endodontie.
Seit 1998 arbeite ich mit dem Dental-Mikroskop – „Präzision“ bekommt mit 25-facher Vergrößerung eine ganz neue Bedeutung!
Seit 1996 bin ich als Lehrer und Referent für Endodontie tätig.
1999 wurde ich „International Opinion Leader“ im Bereich Endodontie bei einem weltweit führenden Dentalunternehmen. Damit haben wir in der Praxis 32+ Zugriff auf die aktuellsten wissenschaftlichen Studien und die neueste technische Ausstattung.
Seit 2001 bin ich als Implantolge zertifiziert (DGI).
Seit 2013 ist unsere Praxis 32+ Hospitationspraxis für das hessische Kammercurriculum Endodontie – das heißt, wir schulen zahnärztliche Kollegen in der endodontischen Praxis.
2014 haben wir die digitale 3D DVT-Diagnostik in unserer Praxis eingeführt, und ich habe die „Fachkunde im Strahlenschutz für die Dentale Volumentomographie“ erworben.
2018 wurde ich als Endodontologe zum sechsten Mal in Folge in der Focus-Bestenliste aufgeführt.

Wo liegen meine Schwerpunkte in der Zahnmedizin?
Keine Frage: die Endodontie liegt mir besonders am Herzen. Die Möglichkeit, einen natürlichen Zahn auf lange Sicht zu erhalten, fasziniert mich. Denn kein Zahnersatz ist besser als das Original. Durch den Einsatz der aufwendigen mikroskopischen Therapie haben wir in unserer Praxis eine Erfolgsquote von über 90 Prozent.
Aber natürlich weiß ich als Zahnarzt, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen ein Zahn nicht mehr erhalten werden kann. Hier sehe ich die Implantologie als eine Lösung, die absolut einzigartig ist: Der Zahn wird so naturnah wie möglich ersetzt: mit Wurzel und Krone! Und das Implantat wächst tatsächlich fest im Kieferknochen ein wie der natürliche Zahn. Wenn ich einen Zahn ersetzen muss, dann ist das Zahnimplantat für mich in den meisten Fällen eine klare Empfehlung. Und der dritte Schwerpunkt: Natürlich die ästhetische Prothetik! Die Zahnwurzel sehe nur ich. Auch das Implantat verschwindet unsichtbar im Kiefer. Aber eine Zahnkrone ist für jeden sichtbar: Beim Sprechen, beim Essen, beim Lachen, beim Küssen – eine natürlich schöne Prothetik kann sich sehen lassen.

Und wenn ich kein Zahnarzt wäre?
Dann würde ich vielleicht statt Skalpell ein Kochmesser in der Hand halten und ich würde mich auf eine kulinarische Entdeckungsreise begeben. Aber ohne Zähne könnte ich nicht sein: Ich bräuchte sie zumindest zum Beißen, Kauen und Genießen …